Netzmanagement

Netzmanagement

Immer den Überblick behalten! Das muss man im Netzmanagement können. Ständig werden neue Photovoltaikanlagen oder Windräder an das Stromnetz angeschlossen. Doch der grüne Strom muss von den Anlagen auch zu der Steckdose kommen, an der gerade jemand seinen Laptop oder Handy einstöpselt. Netzmanagerinnen und -manager sorgen dafür, dass niemand im Dunkel sitzen muss. Sie wissen, wo der vom Windrad erzeugte Strom „stecken geblieben“ ist, weil das Stromkabel nicht mehr funktioniert.

Know How und Voraussetzungen

Eng zusammen arbeitet man im Netzmanagement mit Fachkräften aus der Netzplanung und dem Energiemanagement. Das wichtigste ist, dass die so genannte Netzspannung immer gleich bleibt, auch wenn der Wind einmal weniger weht. Mittlerweile gibt es „intelligente Netze“, die darauf reagieren können. Doch es braucht immer noch Menschen, die die Netze überwachen. Die sollten jedoch keine Berührungsängste mit den Computerprogrammen haben, die für die Netzsteuerung verantwortlich sind.

Aber nicht nur IT sollte man mögen, sondern auch Menschen. Alleine ist man in dem Job nämlich nicht. Beispielsweise schickt man auch einmal eine/n Techniker/in, wenn man einen Fehler im Netz entdeckt hat. Außerdem tauscht man sich regelmäßig mit Unternehmen aus, die ebenfalls Netze betreiben, oder mit staatlichen Stellen, die die Netze überwachen. Das läuft dann meistens über Telefon oder E-Mail ab.

Ganz klar: Netzmanagement ist ein technisches Berufsfeld. Beispielsweise arbeiten Elektroingenieure und -ingenieurinnen in diesem Job oder auch Elektroniker und Elektronikerinnen. Wer gut in Mathe oder Physik in der Schule war, dem fallen auch die Aufgaben in diesem Job leichter.

Mit Zahlen umgehen zu können, hilft beispielsweise, wenn man überlegt, wie viel Strom aus Wind und Sonne produziert werden könnte. Darauf müssen die Netze nämlich reagieren. Für die Netzmanagerin oder den Netzmanager heißt das, mit mathematischen Berechnungen Prognosen aufzustellen. Im Moment vernetzt sich ganz Europa: Beispielsweise wird der überschüssige Strom, der in Dänemark durch Windräder erzeugt wird, über Netze nach Italien geleitet. Im Netzmanagement hat man es so auch teilweise mit internationalen Partnern zu tun. Englischkenntnisse sind daher nicht verkehrt.

Da der Strom nie schläft, kann es sein, dass auch Fachkräfte im Netzmanagement Nachtschichten einlegen müssen. Aber das lässt sich meist im Team gut lösen. Ansonsten kann man es sich als Netzmanagerin oder Netzmanager in der Leitwarte gemütlich machen. Termine außen gibt es so gut wie keine. Arbeitgeber sind meist Energieversorger oder Unternehmen, die sich auf Netze spezialisiert haben.

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